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CIMA 2017 congress is co-funded with 30000 euros
by European Regional Development Fund.

 

CONFERENCE ORGANISERS

Generalversammlung CIMA XVIII

Internationaler Vereinigung der Agrarmuseen (AIMA)
Traditionen und Veränderungen – nachhaltige Zukunft


10.–13. Mai 2017 in Tartu

Alle drei Jahre stattfindende Generalversammlung der Internationalen Vereinigung der Agrarmuseen wird im Jahre 2017 in Estland abgehalten. Das Ziel von AIMA ist das Hervorheben der Bedeutung der Landwirtschaft in der Gesellschaft durch die Geschichte der Agrarwirtschaft sowie die Förderung des globalen Dialoges über Agrarthemen unter den Museen. Heute stehen die Museen vor einer großen Herausforderung: Sie sollen die unschätzbare Vergangenheit aufbewahren und gleichzeitig mit rasanten Veränderungen Schritt halten. Im Mittelpunkt der Generalversammlung von 2017 steht eben das Einsetzen der Erbschaft und Traditionen, um die Veränderungen im Sinne der nachhaltigen Zukunft zu lenken.

Agrarmuseen und Museen des ländlichen Raumes haben mehrere Gesichter: Sie sind Forschungseinrichtungen, führen gesellschaftliche Dialoge sowie bewahren materielle und geistige Erbe. Sammlungen nehmen rasant zu, weil in der heutigen Zeit von Verstädterungen die Erbschaft des ländlichen Raumes schnell gesammelt und aufbewahrt werden muss.

CIMA XVIII lädt alle Agrarmuseen und Museen des ländlichen Raumes sowie alle Betreiber der Landkulturerbe in der ganzen Welt ein, nachzudenken und gemeinsam Antworten auf folgende Fragen zu finden:

 

  1. Wie kann die Erbschaft der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes für die globale Ernährungssicherheit in der heutigen Welt eingesetzt werden?
  2. Müsste ein modernes Museum als sein Ziel auch im Mitreden in Fragen heutiger landwirtschaftlicher Widersprüche sehen (genetisches Verändern, nationale Vorschriften, Einsetzen chemischer Stoffe sowie Umweltauswirkungen usw.)?
  3. Wie erfassen, bewahren und deuten die Agrarmuseen heute Informationen über gesellschaftliche Veränderungen, welche auf die Landwirtschaft und den ländlichen Raum einen Einfluss ausgeübt haben und ausüben?
  4. Wie pärsentieren Sammlungen, Ausstellungen und Tätigkeiten Ihres Museums das geschichtliche Gedächtnis und die praktische Erbe?
  5. Wie bildet Ihr Museum die öffentliche Meinung über Landwirtschaft und den ländlichen Raum (sowohl in der Vergangenheit, in der Gegenwart als auch in der Zukunft)?
  6. Wie werden Ihre Partner außerhalb des Museums im Vielfalt der Meinungen und Möglichkeiten einbezogen, um neue Bereiche in der Tätigkeit des Agrarmuseums zu betreten?
  7. Welche äußere Hindernisse hat Ihr Museum in seiner alltäglichen Arbeit und/oder beim Machen seiner langfristigen Pläne? Welche Strategie setzen Sie beim vorbeugenden Planen ein?
  8. Welchen Einfluss üben heutige Probleme auf die Forschungstätigkeit, Ausstellungen und auf an Besucher/innen gerichte Leistungen Ihres Museums aus?